1. Runde DFB Pokal 2014/15

Würzburger Kickers - Fortuna Düsseldorf 3:2 n.V.

Tore: 0:1 Schmidtgal (42. Minute), 1:1 Bieber (51. Minute), 2:1 Bieber (55. Minute), 2:2 da Silva Pinto (58. Minute), 3:2 Lewerenz (114. Minute)

Hallo MRFC´ler, leider ist Fortuna Düsseldorf wie in der vergangenen Spielrunde früh ausgeschieden. Wie schon in den beiden Bundesligapartien reichte eine Halbzeitführung nicht aus, um das Spiel noch erfolgreich abzuschließen. Nach der zwischenzeitlichen Führung des Vierligisten aus Würzburg schafften die Düsseldorfer schnell den Ausgleich. Durch die Hinausstellung des kurz zuvor eingewechselten Benschop machten sich die Fortunen das Leben selbst schwer. Möglichkeiten das Spiel für sich zu Entscheiden blieben Mangelware und wie so oft im DFB Pokal wuchs die vermeidlich schwächere Mannschaft über sich hinaus. Aluminium rettete Fortuna in die Verlängerung und als alle schon das bevorstehende Elfmeterschießen vor den Augen hatten, fiel die Entscheidung. Ein abgefälschter Freistoß landete im Netz und brachte die Würzburger Kickers letztendlich verdient in die 2. Runde.

Es war für Michael Rensing im Fortunen-Tor ein unangenehmer Nachmittag. Nahezu beschäftigungslos musste der drei Mal hinter sich greifen, ohne eine wirklich eine gute Abwehrchance bei den Gegentreffern zu haben.

Nun müsste die Fortuna-Spieler schnell die Kurve kriegen, sonst werden die Erinnerungen an den letztjährigen Fehlstart wieder wach. Am besten mit einem Siege im Heimspiel gegen KSC!

 

©1. Offizieller Michael Rensing Fanclub

2. Runde DFB Pokal 2012/13

Armina Bielefeld - Bayer Leverkusen 2:3 n.V.

1:0 Hille (11. Minute), 1:1 Hegeler (23. Minute), 1:2 M. Friedrich (56. Minute), 2:2 Schütz (82. Minute), 2:3 Schürrle (94. Minute)

Pokalfight in Bielefeld. Mit Michael Rensing im Tor zieht Bayer Leverkusen ins Achtelfinale im DFB Pokal ein. Im ersten Pflichtspiel im Trikot der Werkself gleich 120 Minuten. Was für ein Krimi...

Das Pokalspiel am Mittwochabend erinnerte mich schon sehr an das Spiel der Werkself in München. Nur dieses Mal hatte Bayer 70 Prozent Ballbesitz und damit ein spielerisches Übergewicht. Bielefeld verteidigte mit Mann und Maus und ihre Offensivbemühungen beschränkten sich nur aufs Konterspiel. In der 11. Minuten wurde die Taktik der Heimmannschaft belohnt. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam dieser zu Hill, der sich mit Glück und Zielstrebigkeit durch Bayerabwehr tankte. Mit einem strammen Schuss in die lange Ecke ließ er Michael Rensing keine Abwehrchance. Die Werkself spielte weiter ihr Spiel nach vorne und kam in der 23. Minute zum verdienten Ausgleich durch Hegeler. Weitere Möglichkeiten in Führung zu gehen hatten die Leverkusener, die aber vor dem Tor nicht zwingend genug waren. Zum Ende der 1. Halbzeit wurde die Partie ruppiger. Die Härte bekamen vor allem die Gäste zu spüren. Schwaab musste verletzungsbedingt noch vor dem Pfiff das Spielfeld verlassen.

Das Spiel in Hälfte zwei änderte sich nicht. Leverkusen drängte auf den Führungstreffer, der letztendlich in der 56. Minute fiel. Die Hausherren konnten den Ball nicht entscheidend aus dem Gefahrenbereich klären und so drückte Friedrich die Kugel über die Linie. In der Folgezeit verpassten Kießling, Bender und Castro mit ihren Möglichkeiten für die Entscheidung zu sorgen. Die Bielefelder versuchten ihrerseits sich irgendwie in die Verlängerung zu retten. Das Unterfangen gelang kurz vor dem Ende, wenn auch mit sehr viel Glück. Hosagai lenkte einen Freistoß von Schütz derart unglücklich ab, so dass Michael Rensing nur zuschauen konnte, wie der Ball im Netz zappelte. In der regulären Spielzeit passierte dann nichts mehr.

Bereits zu Beginn der Verlängerung wollte die Werkself für klare Verhältnisse sorgen. Das gelang durch Schürrle in der 94. Minute, der nach einem feinen Sololauf mit seinem Aussenristschuss dem Bielefelder Tormann keine Abwehrchance ließ. Den Hausherren schwanden nun die Kräfte, so dass sie nicht mehr zurückschlagen konnten. Drei Minuten vor dem Ende verloren sie noch Müller mit Gelb-Rot. In der letzten Aktion des Spiels bekam Michael Rensing den Ellenbogen eines Arminaspielers ab. Die Emotionen kochten noch einmal hoch und es kam zu einer Rudelbildung. Für Michael Rensing endete das Spiel, bei dem er sich kaum auszeichnen konnte, mit einem Veilchen. Dennoch zeigte er eine ruhige und solide Partie.

©1. Offizieller Michael Rensing Fanclub

2. Runde im DFB Pokal 2011/2012

1899 Hoffenheim - 1.FC Köln 2:1

Eine gute Leistung der „Geißböcke“ wurde gestern Abend leider nicht belohnt. Trotz MRFC Unterstützung in der Rhein-Neckar-Arena schied der FC gegen Hoffenheim unglücklich aus dem DFB Pokal Wettbewerb aus. Schade, es mehr drin gewesen.

Die Kölner waren von Beginn an hellwach und verwandelten ihre erste Chance gleich zum Führungstreffer. In der 6. Minute war Christian Clemens, der für Chihi ins Team gerückt war, hellwach und klaute Compper den Ball weg. Ein schneller Pass auf Podolski, der wiederum die Kugel zu Peszko weiterleitete und dessen Flanke Jajalo sehenswert per Direktabnahme im Tor unterbrachte. Mit der Führung im Rücken spielte der FC weiter nach vorne und hatte in der 14. Minute Pech. Eine scharfe Hereingabe von Brecko setzte Clemens im Fünfmeterraum nur an Außenpfosten. Von den Gastgebern war bis dahin nichts zu sehen. Erst Mitte der ersten Halbzeit hatten sie erste nennenswerte Offensivaktionen, die für Michael Rensing eine sichere Beute waren. Die „Geißböcke“ zogen sich weiter zurück in die eigene Hälfte und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Einsatz und Kampfgeist stimmte beim FC und bei den Kraichgauern lief wenig zusammen. Umso ärgerlicher war es, dass kurz vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleichtreffer fiel. Babel nutze die Lücke im Defensivverbund der Rheinländer und schickte Schipplock in die Gasse. Den Querpass nutze Obasi und ließ dabei Michael Rensing keine Abwehrchance. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Beflügelt vom Ausgleichstreffer übernahmen die Hausherren zu Beginn der 2. Hälfte die Kontrolle und drängten den FC in die eigene Hälfte zurück. Ausgerechnet eine Unaufmerksamkeit des Kölners Sereno, brachte Musona in Vorteilsposition. Der Stürmer aus Simbabwe lief alleine auf Rensing zu und schob sicher links unten ein. Fünf Minuten waren bis dahin gespielt. "Wie würde der FC auf den Doppelschlag reagieren?" Es dauerte ein paar Minuten diesen zu verdauen aber die Solbakken-Elf biss sich in die Partie zurück und in der letzten halben Stunde entwickelte sich ein richtiges Pokalmatch. FC brachte Leidenschaft und Emotionen ins Spiel und hatte durch Peszko und Lanig Möglichkeiten zum Ausgleich zu kommen. Die TSG lauerte nun ihrerseits auf Kontermöglichkeiten, die aber nicht entscheidend nach vorne getragen wurden. Je näher der Schlusspfiff rückte, wuchs die Spannung im Stadion und vor den Fernsehschirmen, so dass sich die Frage stellte: „Schaffen es die „Geißböcke“ in die Verlängerung?“ Die beste Chance dafür vergab Peszko, der nach einem Doppelpass mit Podolski nur das Aussennetz traf. Bis zur letzten Minute versuchten die Kölner den einen Treffer zu erzielen aber letztendlich fehlte ein typischer Brecher in der Sturmmitte. So blieb es am Ende beim glücklichen Sieg der Hoffenheimer, die damit ins Achtelfinale einzogen.

©1. Offizieller Michael Rensing Fanclub