Effzeh verliert auch in Augsburg

FC Augsburg - 1. FC Köln 2:1
Tore: 1:0 Koo (19. Minute), 1:1 Podolski (42. Minute), 2:1 Rafael (45. Minute)

Am Samstagvormittag machten wir uns auf die Reise nach Augsburg. Wir wollten das Sechs-Punkte-Spiel vom Effzeh gegen FC Augsburg live im Stadion erleben und als Glückbringer fungieren. Das Wetter war gut, das Bier kalt und wir wurden von der Gastfreundlichkeit der bayerischen Schwaben überrascht. Zum Einstieg des Aufwärmprogramms in der SGL Arena ertönte für die wieder einmal zahlreich mitgereisten Kölner Fans ihre Hymne in voller Länge. Eine sehr nette und ungewöhnliche Geste der Gastgeber.

Auf der Heimfahrt überlegte ich, ob ich über dieses Match schreiben soll oder nicht. Nach den Ereignissen vom Wochenende habe ich mich entschlossen, doch noch etwas zu Papier zu bringen, auch wenn das am Ende kein richtiger Spielbericht sein wird.

Über die gesamte Spielzeit boten die „Geißböcke“ ihren Fans eine mehr als enttäuschende Leistung. Die Statistik zum Spiel lügt diesmal nicht: 3:16 Torschüsse, 1:11 Ecken und 45% gewonnene Zweikämpfe usw. Im Stadion fragte ich mich: Haben die Spieler den Ernst der Lage nicht erkannt?!

Einzig Michael Rensing war es am Ende zu verdanken, dass das Spiel nur mit 1:2 verloren wurde. Mit mehreren klasse Paraden verdiente er sich Bestnoten im Spiel und brachte die Augsburger Spieler zum Verzweifeln. Fußball ist aber ein Mannschaftsport und ein Rensing kann ein Spiel nicht gewinnen, wenn der Rest der Truppe sich so hängen lässt.

Deshalb kann ich schon verstehen, dass die Kölner Fans enttäuscht die Mannschaft zur Rede stellten. Vielleicht kommt es jetzt zum Umdenken bei den Spielern, die schon seit Wochen ihrer Form hinterher laufen und reißen sich nun auf gut deutsch gesagt den Arsch in den verbliebenen sechs Spielen auf. Die Kölner Uhr steht zwar schon auf 5 nach 12, aber noch sind 18 Punkte zu vergeben…

Bitte unbedingt abstimmen bei der Wahl: Wer war bester Torwart am 28. Spieltag?

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub

Effzeh desolat gegen den Meister


1. FC Köln - Borussia Dortmund 1:6
Tore: 1:0 Novakovic (13. Minute), 1:1 Piszczak (26. Minute), 1:2 Kagawa (47.Minute), 1:3 Lewandowski (52. Minute), 1:4 Gündogan (79. Minute), 1:5 Kagawa (80. Minute), 1:6 Perisic (84. Minute)

Trotz 1:0 Führung werden die "Geißböcke" vom Meister noch abgeschossen. Gerade in der 2. Halbzeit war das eine desolate Leistung der Domstädter. Das war nicht erstligareif. Einen ausführlichen Spielbericht ersparre ich euch nach dem Spiel....

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub

Nichts zu holen in Hannover!


Hannover 96 - 1. FC Köln 4:1
Tore: 1:0 Stindl (19. Minute), 1:1 Pezzoni (43. Minute), 2:1 Schlaudrauf (61. Minute), 3:1 Diouf (67. Minute), 4:1 Diouf (83. Minute)

Effzeh nutzt ihre Chancen zur Führung nicht und wird dann von Hannover eiskalt ausgekontert. Hier der Spielbericht:

In der AWD-Arena musste FC-Trainer Solbakken das Team auf zwei Positionen verändern. Mikael Ishak ersetze in seinem ersten Spiel von Anfang an den gesperrten Lukas Podolski und im Mittelfeld rückte Pezzoni für den verletzten Lanig in die Startelf.

Hannover 96 legte gleich los, da wo sie am Donnerstagabend in der Europa-League aufgehört hatten. Sie spielten schnell nach vorne und hatten bereits in der 5. Minute die erste Torchance. Adellaoue verpasste eine scharfe Hereingabe nur knapp. Nachdem die „Geißböcke“ sich ein bisschen sortiert hatten, spielten sie ihrerseits auch zügig in die Spitze. In der 10. Minute wären sie beinahe belohnt worden. Plötzlich tauchte Novakovic frei vor Zieler auf, brachte aber das Leder nicht an ihm vorbei. Der abgewährte Ball landete beim Ishak, der das Spielgerät am 96er Torwart vorbei schob aber leider auch am leeren Tor. Gerade als sich das Spiel zu beruhigen drohte, fiel die Führung für die Niedersachsen. Nach einem Doppelpass auf der linken Außenbahn kam der Ball im Strafraum zu Jan Schlaudraff, dessen Schuss konnte Michael Rensing zwar mit einem guten Reflex entschärfen. Trotz vier Kölner Spieler reagierte Stindl am schnellsten und schob den Abpraller an Rensing vorbei zum 1:0. Nach dem Treffer spielte nur noch die Slomka-Elf, da die Domstädter sich viel zu viele Abspielfehler leisteten. Rausch und wieder Stindl hatten die nächsten guten Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff fiel aus heiterem Himmel der Ausgleich für Effzeh. Nach einem kapitalen Fehler von Haggui kam der Ball zu Christian Clemens. Zunächst scheiterte der Mittelfeldmann zwar noch am Zieler, im Anschluss an die darauf folgende Ecke stand Pezzoni dann aber goldrichtig und markierte per Kopf das 1:1. Mit dem Unentschieden ging es in die Kabinen.

Den besseren Start in Hälfte zwei erwischten die Kölner und drückten die 96er in die eigene Hälfte. Gefährliche Aktionen vor dem Tor blieben zunächst noch Mangelware. Hannover spielte ihre berühmte Stärke – das schnelle Umschalten von Abwehr in Angriff – aus und wäre damit beinahe in der 51. Minute zum Erfolg gekommen. Der eingewechselte Diouf verpasste eine Flanke nur um haaresbreite. Weitere drei Minuten später scheiterte Schlaudraff an Michael Rensing. Danach folgte die stärkste Phase der „Geißböcke“ in der sie das Spiel zu ihren Gunsten hätten entscheiden können. Clemens satten Schuss konnte Zieler nur zur Seite klären aber Novakovic brachte den Abpraller wieder nicht am Torwart vorbei, der den Ball noch zu Ecke lenkte. Nur eine Minute später zog Ishak ansatzlos ab. Die Führung verhinderte dieses Mal zunächst der Pfosten und dann Novakovic, der den Ball am leeren Kasten vorbei schob. Ein fragwürdiger Elfmeter brachte die Domstädter auf die Verliererstrasse. In einem Zweikampf spielte Sereno zunächst den Ball, ehe er Rausch am Bein tuschierte. Dieser holte alles aus der Szene raus und Schiri Stark zeigte auf den Punkt. Schlaudraff legte sich den Ball zurecht und ließ Michael Rensing keine Abwehrchance. Effzeh versuchte nun zum Ausgleich zu kommen und wurde von Hannover eiskalt ausgekontert. In der 67. Minute erlief Didier Ya Konan einen langen Ball aus der eigenen Hälfte, ließ im Strafraum zwei Gegenspieler aussteigen und legte auf den mitgelaufenen Diouf quer, der keine Mühe hatte und zum 3:1 traf. Aufgeben wollten sich die Kölner immer noch nicht aber sie leisteten sich zu viele leichte Ballverluste. Dadurch ergaben sich für die Slomka-Elf nun Chancen um Chancen. Insbesondere Ya Konan, aber auch Diouf konnten Michael Rensing einfach nicht überwinden. Sieben Minuten vor dem Ende war der FC-Keeper aber machtlos, als Diouf völlig frei aus sechs Metern den Ball zum 4:1 Endstand köpfte.

Trotz des klaren Ergebnisses waren die „Geißböcke“ nicht chancenlos im Spiel. Aber wer die 100%igen Tormöglichkeiten liegen lässt, wird eben von einer so starken Kontermannschaft wie Hannover bitter bestraft. Am kommenden Wochenende ist der amtierende Deutscher Meister zu Gast in Köln. Ein Spiel, bei dem es nichts zu verlieren gibt…

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub