Letzter Auftritt in der Bundesliga!

1. FC Köln - FC Bayern München 1:4
Tore: 0:1 Müller (34. Minute), 0:2 Geromel (ET-52. Minute), 0:3 Robben (54. Minute), 1:3 Novakovic (63. Minute), 1:4 Müller (85. Minute)

Am Samstag endete die Bundesligasaison 2011/2012. Es hat nicht gereicht. Effzeh steigt ab in Liga 2. Wir sind enttäuscht und erschüttert was nach dem Spiel passiert ist!

Der letzte Auftritt in der Bundesliga begann mit der Verabschiedung von Lukas Podolski. Der „Kölsche Jung“ verlässt den 1.FC Köln Richtung England. Das ganze Stadion sang die Kölner Hymne und sorgte für Gänsehautstimmung.

Das Spiel wurde angepfiffen und die „Geißböcke“ begannen die Partie engagiert. Die ersten Warnschüsse Richtung FCB-Tor gaben Jajalo und Podolski ab. Es fehlte aber an Präzision. Die Bayern warteten zunächst ab und hatten ihrerseits die erste Chance durch Mario Gomez, der nach einer Ribéry Flanke zum Kopfball ansetzte. Michael Rensing war zur Stelle und entschärfte die Situation mit einer energischen Faustabwehr. Mitte der ersten Halbzeit folgten weitere Tormöglichkeiten durch Lukas Podolski, der sich unbedingt mit einem Treffer verabschieden wollte. Die Bayernspieler wirkten zu dem Zeitpunkt ungewohnt passiv. Effzeh war dem Treffer näher, der dann aber auf der Gegenseite fiel. Nach Ballverlust tief in der Bayerhälfte brachte Lahms Dribbling Ribéry rechts in Position. Der Franzose hatte genügend Zeit zum Flanken und nachdem sich drei Kölner auf Gomez konzentrierten, landete der Ball bei Müller, der halblinks vollkommen frei gelassen wurde. Aus neuen Metern knallte er den Ball am machtlosen Michael Rensing vorbei ins linke Eck. Weitere drei Minuten später hatte Ribéry die Chance zum 0:2 - der Ball strich nur knapp am Torpfosten vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff forderten die Domstädter und die Zuschauer einen Elfmeter nach einem Handspiel von Contento. Schiri Meyer ließ das Spiel weiter laufen und so blieb Lukas Podolski die letzte Aktion der ersten Hälfte. Bei seinem Schuss aus der Drehung war Nationaltorwart Neuer zur Stelle.

Hertha lag in Führung und Frank Schaefer brachte mit Novakovic einen weiteren Stürmer. Die „Geißböcke“ mussten sich selbst helfen, um den 16. Platz zu verteidigen. Die Domstädter kamen mit Schwung aus der Kabine. Zwei Mal Aufregung im Strafraum der Bayern aber in beiden Fällen ließ der aufmerksame Schiri zu Recht weiter laufen. In der 52. Minute die Entscheidung: Wir schon so oft in der Rückrunde kassierten die Kölner zwei Treffer innerhalb von kürzester Zeit. Das 0:2 grätschte Geromel ins eigene Tor und das 0:3 machte Robben kurz an Wiederanpfiff. Beide Male konnte Michael Rensing nichts machen. Mario Gomez, der im Fernduell mit Huntelaar um die Torjägerkanone kämpfte, versuchte sich nun ebenfalls in die Torschützenliste einzutragen. Seine besten Chancen wurden aber von Miso Brecko und Michael Rensing entschärft, so dass er am Ende ohne Treffer blieb. Die Bayernspieler schalteten ein paar Gänge zurück und Effzeh erzielte durch Novakovic den Anschlusstreffer. Lukas Podolski hatte die Möglichkeit das Ergebnis auf 2:3 zu stellen aber Neuer verhinderte Poldis letzten Treffer im Rhein-Energie-Stadion. Auf der Gegenseite vereitelte Michael Rensing mit einer starken Parade gegen Ribéry einen weiteren Gegentreffer. Die Minuten verstrichen und jedem im Stadion war klar, dass es die letzten in der Bundesliga waren. Fünf Minuten vor dem Ende stellte Thomas Müller sehenswert mit einem Hackentreffer den 1:4 Endstand her. Kurz vor dem Ende wurde es schwarz im Kölnerblock. Einige unverbesserliche zündeten Rauchbomben und machten lautstark ihren Unmut über den erneuten Abstieg in die zweite Liga. Schiri Florian Meyer schickte die Akteure eine halbe Minute vor dem offiziellen Ende in die Kabinen.

Nur Dank des massiven Polizeiaufgebots passierte zum Glück nichts Schlimmeres. Leider rückte mit dieser Aktion der Abschied von Lukas Podolski ins falsche Licht, da er sich nicht in der Südkurve von seinen treuen Fans verabschieden konnte.

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub

Im Breisgau nichts zu holen!

SC Freiburg - 1. FC Köln 4:1
Tore: 1:0 Mujdza (36. Minute), 1:1 Podolski (47. Minute), 2:1 Guedé (54. Minute), 3:1 Caligiuri (84. Minute), 4:1 Freis (90+1 Minute)

Am vorletzten Spieltag in der Bundesliga kassieren die Geißböcke wieder eine Packung in Freiburg. Der letzte Spieltag wird nun richtig spannend. Effzeh muss gegen Bayern gewinnen, um in der Liga zu bleiben.

Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich in der ersten halben Stunde ein ausgeglichenes Spiel, bei dem beide Teams mit hoher Passsicherheit glänzten. Effzeh hatte durch Lanig die erste Tormöglichkeit und Guedé prüfte Michael Rensing mit einem Distanzschuss, den der FC Keeper noch zur Ecke klären konnte. Ausgerechnet aus einem Konter der Freiburger resultierte der erste Treffer der Partie. Tief in der Hälfte der Gastgeber setzte Peszko einem Ballverlust nach und erwischte diesen so unglücklich, dass er den Hausherren die Kontermöglichkeit eröffnete. In Höhe des Strafraumgrenze konnte Mujdza den Ball nur noch mit der Pike aufs Tor bringen und ausgerechnet dem zuverlässigsten Spieler der Rückrunde rutschte der Ball unter dem Körper durch und landete im Tor. Ein Treffer über den sich Michael bestimmt selbst am meisten geärgert hat. Die „Geißböcke“ zeigten die richtige Reaktion und versuchten noch vor der Halbzeit zum Ausgleich zu kommen. Die beste Chance hatte Miso Brecko, dessen Kopfball nur knapp das Ziel verfehlte.

Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel gelang den Domstädtern der Ausgleich. Nach einem Einwurf auf dem rechten Flügel lief Lukas Podolski an allen Gegenspielern vorbei, zog nach innen und traf von der Strafraumgrenze aus zum 1:1. Nun ging es auf beiden Seiten Hin und Her. Podolskis nächster Gewaltschuss verfehlte das Gehäuse nur knapp und auf der Gegenseite verhinderte der Pfosten die Freiburger Führung. Das 2:1 fiel nur kurzer Zeit später. Einen langen Ball knallte Caligiuri volley in den Fünfmeterraum, wo Guedé goldrichtig stand und das Leber per Direktabnahme in Tor versenkte. Ein sehenswerter Treffer, leider… Die „Geißböcke“ versuchten sofort den Ausgleich herzustellen aber Novakovic brachte den Ball am SC-Keeper Baumann nicht vorbei. Nach 60 Minuten beruhigte sich das Spiel. Den Kölnern ging bei den hohen Temperaturen die Kraft aus und die Breisgauer lauerten ihrerseits auf weitere Konterchancen. In der 72. Minute zog noch einmal Poldi ab, doch der Ball flog am rechten Pfosten vorbei. Nachdem Frank Schaefer mit der Hereinnahme von Ishak alles auf eine Karte gesetzt hat, entschied Freiburg das Spiel endgültig für sich. Sechs Minuten vor dem Ende bekam der starke Daniel Caligiuri den Ball im linken Strafraueck und schlenzte das Spielgerät unhaltbar ins lange Eck. Ausgerechnet der ehemaliger Effzehspieler Freis stellte in der Nachspielzeit den Endstand her. Zunächst konnte Michael Rensing den ersten Versuch noch abwehren, beim Nachschuss war aber auch der FC-Keeper chancenlos.

Damit verpassten die „Geißböcke“ sich entscheidend von Hertha BSC abzusetzen, so dass es am letzten Spieltag zum Fernduell um den Relegationsplatz kommen wird….

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub

Unentschieden zum Hundertsten

1. FC Köln - VfB Stuttgart 1:1
Tore: 1:0 Peszko (50. Minute), 1:1 Cacau (71. Minute)

Wir sind zurück aus Köln. Zu einem Sieg hat es leider nicht gereicht aber das Spiel war gut und Effzeh hat noch alle Chancen selbst in der Hand die Liga zu halten. Kommen wir zum Spielbericht:

Zum Jubiläumsspiel von Michael Rensing trafen einige MRFC´ler in Köln ein. Aufgrund der späten Terminierung der Partie hatten wir leider einige Ausfälle zu beklagen. Besonders bitter traf es fredomat, der verletzungsbedingt Anfang letzter Woche schweren Herzen absagen musste. An der Stelle senden wir die besten Genesungswünsche! Auf der Westribüne nahmen wir zum Aufwärmprogramm der Effzehspieler Platz und nur kurze Zeit später stand die Seite des Rhein-Energie-Stadions ohne Energie da. Ein Stromausfall und die Folgen: Kartenlesegeräte gingen nicht, die Speisezubereitung und Getränkeversorgung lahmte… Selbst in den Toiletten herrschte absolute Finsternis!

Bis zum Anpfiff hatten wir doch noch ein paar Kölsch ergattert. Die Anfangsphase gehörte den Schwaben, bei denen der Ball besser durch die Reihen lief. Eine wirkliche Chance erspielte sich die Labaddia-Elf nicht. Das lag an der im Vergleich zu den letzten Spielen besser gestaffelten Abwehrarbeit der „Geißböcke“. Den Rest besorgte dann Michael Rensing. Je länger die erste Halbzeit andauerte, desto mutiger wurden die Kölner. Die ersten guten Chancen zur Führung hatten Podolski und Lanig. Die Zuversicht, dass an diesem Tag was ging, wuchs nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf den Rängen. Erst recht, als der Zwischenstand aus Berlin auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Mannschaft von Frank Schaefer versuchte nun vor dem Pausenpfiff zum Erfolg zu kommen. Die Chancen waren da, doch der Treffer wollte einfach nicht fallen. Mit 0:0 aber jede Mende Applaus wurde das Team in die Halbzeitpause verabschiedet.

Immerhin war mittlerweile die Getränkeversorgung einigermaßen wiederhergestellt aber wer auf die Toilette musste, der brauchte immer noch gute Augen… Vielleicht kam Yoda deswegen nach der Pause zu spät und verpasste so die Kölner Führung. Mit Schwung kamen die „Geißböcke“ aus der Kabine und hatten durch Clemens die erste Chance, ehe dann Peszko das 1:0 markierte. Was war passiert: Poldi und Jajalo kombinierten sich sehenswert über die linke Schwabenseite bis zu Strafraumgrenze. Podolski passte das Spielgerät  scharf vor das Tor, wo Slawomir Peszko unbedrängt abschloss. Das Stadion stand nun Kopf und in unserem Block duellierten sich Effzehfans mit ein paar deplatzierten Stuttgartfans. Bei den Duellen blieben die Fäuste unten, da Yoda mittlerweile auf seinen Platz gefunden hatte und so für Recht und Ordnung sorgte. Auf dem Platz ging es nun hin und her. Die Gäste versuchten zum Ausgleich zu kommen und das öffnete den Gastgebern wiederum das Spiel mit dem zweiten Treffer zu entscheiden. In Minute 60 verhinderte Michael Rensing in einer Eins zu Eins Situation gegen den eingewechselten Cacau den Ausgleich. Wir atmeten tief durch. Podolski und Brecko vergaben die nächsten guten Möglichkeiten, um alles klar zu machen. Abgelenkt durch Helmut-Rufe der Schwaben, habe ich leider die Entstehung des Ausgleichstreffers verpasst. Ich sah den Ball erst, als er irgendwie von Pfosten zu Pfosten kullerte, um sich dann doch hinter die Linie zu begeben. Was für ein Pech! Christian Clemens hätte für die erneute Führung der Hausherren sorgen können, aber sein Schuss landete nur am Außennetz. In den letzten 10 Minuten wollten beide Mannschaften den Sieg und Stuttgart hätte es fast geschafft. Wieder war es Helmut, der viel zu viel Platz hatte und zunächst eine Flanke antäuschte, den Ball aber gefährlich aufs kurze Eck zirkelte. Michael Rensing war jedoch rechtzeitig im bedrohten Eck und kratzte das Spielgerät von der Linie. Wir atmeten das zweite Mal tief durch. 5 Minuten vor dem Ende versuchte ich Yoda davon zu überzeugen seinen Platz noch einmal zu verlassen, damit wir doch noch den Siegtreffer zu sehen bekommen. Leider vergebens und so blieb es beim 1:1.

Ein Punktgewinn gegen die zuletzt stark spielenden Schwaben aber mit ein bisschen mehr Glück wäre ein Sieg drin gewesen. Es sind noch 6 Punkte zu holen. Come on Effzeh: Wir glauben an euch!

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub