1.Spieltag in der Bundesliga

Das erste Spiel der neuen Saison endete in Hoffenheim mit einem Unentschieden. Während 1899 Hoffenheim in Bestbesetzung antreten konnte, musste das Team um Michael Rensing auf zahlreiche Stammkräfte verzichten.
Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig der Heimmannschaft. Mit höherer Laufbereitschaft und mehr gewonnenen Zweikämpfen erspielten sich die Hoffenheimer ein Übergewicht. Während die ersten Chancen links und rechts am Tor vorbei gingen, war es in der 10. Minute fast soweit. Mit einem Faustreflex verhinderte Michael den Rückstand. Den Kopfball von Simunic, der sich von dem Innenpfosten in Richtung Tormitte senkte, faustete er aus dem Tor. Den Fernsehbildern nach war der Ball hinter der Linie. Da sowohl der Schiedsrichter als auch der Assistent an der Linie nicht auf Tor entschieden, blieb es beim 0:0.
Mit der ersten sehenswerten Kombination der Bayern fiel auch das erste Tor der Partie. In der 25 Minute vollstreckte Ivica Olic eiskalt eine scharfe Reingabe von Pranjic zum 0:1 und stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Nach dem Treffer wendete sich das Blatt: Die anfängliche Überlegenheit der Hoffenheimer war verschwunden und der FCB kontrollierte nun das Spiel, leider ohne zu glänzen.
In der 41. Spielminute schaffte Hoffenheim jedoch den Ausgleich: Ein leichter Ballverlust tief in der gegnerischen Hälfte und eine viel zu weit aufgerückte linke Abwehrseite, eröffnete Hoffenheim die Konterchance im eigenen Stadion. Obasi vollendet den sehenswerten Konter mit einem platzierten Schuss, bei dem Michael Rensing keine Abwehrchance hatte. Mit dem Unentschieden ging es in die Halbzeit.
Nach dem Wiederanpfiff erlebten wir ein Spiel, welches weitgehend vom F.C. Bayern dominiert wurde. Hoffenheim war kaum noch in der gegnerischen Hälfte zu sehen. Leider kam bei den wenigen guten Chancen der Bayern nichts Zählbares heraus. Die größten Chancen verstolperte jedoch Baumjohann. So blieb es nach den 90 Minuten beim 1:1.
Unser Fazit: Es hätte mehr werden können als der eine Punkt, der am Ende übrig blieb.
Michael Rensing machte eine souveräne Partie. Viele Chancen, sich auszuzeichnen, bekam er nicht. Immerhin verhinderte er mit der Parade den Rückstand und in einer Szene konnte er die vom Trainer geforderten Liberoqualitäten beweisen. Beim beherzten Rauslaufen entschärfte er eine Situation mit einem sehenswerten Kopfball.
So kann es weiter gehen.

© 1. Offizieller Michael Rensing Fanclub